Begegnung mit der Stille

Dem eigenen Leben Raum geben
Manchmal merken wir, dass das äussere Leben weiterläuft, während im Inneren etwas nach Aufmerksamkeit fragt.
- Was fühle ich?
- Wie reagiere ich?
- Was gehört wirklich zu mir?
- Was habe ich übernommen?
- Und was möchte ich in meinem Leben verändern?
Seit vielen Jahren begleite und lehre ich Menschen auf ihrem persönlichen Entwicklungsweg. Im Mittelpunkt meiner Arbeit stehen Selbstreflexion, Innenschau, emotionale Wahrnehmung und die eigenen Gaben und Fähigkeiten.
Dabei geht es nicht darum, dir zu sagen, wie du leben solltest.
Ich möchte Räume schaffen, in denen du dich selbst bewusster wahrnehmen, deine Gefühle und Reaktionen verstehen und deinem eigenen inneren Weg näherkommen kannst.
Was mich bewegt

Leben besteht aus vielen Rollen
Viele Jahre meines Lebens waren von Familie, Kindern, Beziehungen, Arbeit und Verantwortung geprägt.
Dabei hat mich immer wieder dieselbe Frage begleitet:
Wie können wir mit anderen verbunden sein und trotzdem bei uns selbst bleiben?
Mit der Zeit wurde daraus eine immer tiefere Beschäftigung mit Selbstwahrnehmung, Rollen, Beziehungen, Gefühlen, innerer Stille und den Fähigkeiten, die jeder Mensch in sich trägt.
Aus Lebenserfahrung wurde Bildung.
Aus Fragen wurde Selbsterforschung.
Aus Wahrnehmung wurde Lehre.
Heute liegt mein Schwerpunkt auf der Arbeit mit erwachsenen Menschen, die bereit sind, sich selbst ehrlich anzuschauen und Verantwortung für ihren eigenen Entwicklungsweg zu übernehmen.
Erwachsenenbildung

Gefühle, Reaktionen und Zusammenhänge erkennen
Bildung bedeutet für mich mehr als Wissen aufzunehmen.
Wir lernen auch dann, wenn wir uns selbst begegnen.
Wenn wir wahrnehmen:
- Was geschieht gerade in mir?
- Warum reagiere ich so?
- Was berührt oder verletzt mich?
- Welche Rolle übernehme ich immer wieder?
- Wo verliere ich mich im anderen?
- Und wo darf ich etwas verändern?
Ein wesentlicher Teil meiner Arbeit ist deshalb die emotionale Selbstreflexion.
Dabei geht es nicht darum, Gefühle zu bewerten oder wegzumachen. Gefühle dürfen zunächst wahrgenommen werden. Erst daraus kann deutlicher werden, was sie über die eigene Lebenssituation, Beziehungen und Bedürfnisse zeigen.
Selbstreflexion bedeutet für mich auch, nicht ausschließlich im Außen nach Ursachen zu suchen, sondern den eigenen Anteil wahrzunehmen und Selbstverantwortung zu übernehmen.
Themen meiner Erwachsenenbildung sind unter anderem Selbstwahrnehmung, Beziehungen, Rollenbilder, persönliche Grenzen, Kommunikation, Lebensübergänge, innere Stille sowie das Erkennen eigener Fähigkeiten und Gaben.
Frau sein

Ohne dich selbst zu verlieren
Vielleicht kennst du das Gefühl, für viele Menschen da zu sein und irgendwann kaum noch zu wissen, wo du selbst geblieben bist.
Als Tochter, Partnerin, Mutter, Familienfrau oder Berufsfrau begegnen uns viele Erwartungen.
Manche davon entsprechen uns.
Andere übernehmen wir, weil Familie oder Gesellschaft uns vermittelt haben, dass eine Frau eben so sein sollte.
Ich habe mich über viele Jahre intensiv mit der Stellung der Frau in Familie und Gesellschaft, mit Gleichberechtigung und mit der Frage beschäftigt, wie Frauen ihre eigene Persönlichkeit innerhalb ihrer verschiedenen Rollen bewahren können.
Dabei geht es für mich nicht darum, Männer gegen Frauen zu stellen.
Es geht um Wert, Gleichberechtigung und Selbstbestimmung.
Und um die Freiheit, herauszufinden:
Wie möchte ich als Frau leben?
Frau und Familie
Muttersein kann zutiefst erfüllend sein.
Und gleichzeitig kann eine Frau sich innerhalb von Familie und Verantwortung selbst verlieren.
Auch eigene Bedürfnisse, Wünsche, Beziehungen und persönliche Entwicklung dürfen ihren Platz haben.
Familie sollte nicht bedeuten, dass eine Frau aufhört, ein eigener Mensch zu sein.
Frau und Gesellschaft
Noch heute begegnen Frauen Vorstellungen darüber, wie sie aussehen, lieben, arbeiten, Kinder erziehen oder ihr Leben gestalten sollten.
Innere Freiheit beginnt für mich dort, wo eine Frau wahrnehmen darf:
Was davon entspricht mir wirklich?
Frau und Körper
Auch dein Körper gehört zu deinem Leben.
Weiblichkeit, Körperwahrnehmung, Nähe und Sexualität dürfen deshalb ihren natürlichen Platz haben.
Vielleicht gibt es Bereiche, in denen du unsicher geworden bist oder über die kaum gesprochen wird.
Auch solche Fragen dürfen Raum bekommen – ohne Bewertung und ohne daraus etwas Besonderes oder Fremdes zu machen.
Mir geht es dabei nicht darum, Sexualität zu lehren.
Es geht darum, dass du dich auch in deinem Körper und in deinen Beziehungen als ganzer Mensch wahrnehmen darfst.
Lebensübergänge

Wenn sich das Leben verändert
Es gibt Zeiten, in denen die bisherigen Antworten nicht mehr ausreichen.
Eine Beziehung verändert sich.
Die Familie verändert sich.
Ein Mensch wird schwer krank.
Ein Abschied rückt näher.
Oder das eigene Leben nimmt plötzlich eine Richtung, die niemand vorausgesehen hat.
Ich habe schwerkranke und sterbende Menschen begleitet und Erfahrungen im Hospizbereich gesammelt.
Diese Begegnungen haben mich tief geprägt.
Sie haben mir gezeigt, wie viel manchmal darin liegt, einfach da zu sein.
Zuzuhören.
Stille auszuhalten.
Und einen Menschen nicht auf seine Krankheit oder seine Situation zu reduzieren.
Krankheit und Abschied
Wenn ein Mensch schwer erkrankt, verändert sich häufig nicht nur sein eigenes Leben.
Auch Angehörige erleben Unsicherheit, Angst, Nähe, Verantwortung und Abschied.
Nicht jede Frage braucht sofort eine Antwort.
Manche möchten zunächst ausgesprochen werden.
Sterben und Lebensende
Das Lebensende gehört zu unserem Menschsein.
Und trotzdem fällt es vielen schwer, darüber zu sprechen.
Ich möchte auch solchen Gesprächen einen würdevollen und menschlichen Raum geben.
Meine Begleitung ersetzt keine medizinische, pflegerische oder psychotherapeutische Behandlung.
Im Mittelpunkt stehen Gespräch, Zuhören, menschliche Nähe und die persönliche Lebenssituation.
Spiritualität

Aus dem Herzen leben
Spiritualität gehört für mich selbstverständlich zum Leben.
Innere Stille, Urvertrauen, reine Liebe und lichte Gefühle prägen meine Wahrnehmung und meinen Umgang mit Menschen. In jedem Menschen ist ein inneres Licht vorhanden. In der Stille kann dieses Licht bewusster wahrgenommen werden.
Auch meine Gabe des Heilens ist für mich Teil dieser Haltung. Sie zeigt sich in liebevoller Präsenz, feiner Wahrnehmung und darin, einem Menschen offen und aufmerksam zu begegnen.
Ich verstehe sie als eine persönliche und spirituelle Qualität meines Wirkens.
Innenschau

Nach innen schauen
Innenschau begleitet meine gesamte Arbeit.
Für mich bedeutet sie, für einen Moment aus dem äusseren Geschehen herauszutreten und bewusster wahrzunehmen:
Was denke ich?
Was fühle ich?
Wie reagiere ich?
Was berührt mich?
Wo überschreite ich meine eigenen Grenzen?
Und wo weiss ich innerlich vielleicht längst, was für mich richtig wäre?
Innenschau bedeutet für mich nicht, sich vom Leben zurückzuziehen.
Sie hilft vielmehr dabei, bewusster am eigenen Leben teilzunehmen.
Dabei können auch Rollenbilder sichtbar werden, die uns schon lange begleiten.
Dann entsteht die Möglichkeit, neu zu unterscheiden:
Was gehört noch zu mir – und was darf ich loslassen?
Herkunft

Verstehen, woher wir kommen
Unsere Geschichte beginnt nicht erst mit uns selbst.
Familien, gesellschaftliche Bedingungen, Beziehungen und Entscheidungen früherer Generationen bilden den Boden, auf dem unser eigenes Leben beginnt.
Ich beschäftige mich intensiv mit Familien- und Ahnenforschung.
Mich interessieren dabei nicht nur Namen und Daten.
Mich interessiert der Mensch dahinter.
Wie hat jemand gelebt?
Welche Entscheidungen musste er treffen?
Welche gesellschaftlichen Möglichkeiten hatte eine Frau zu ihrer Zeit?
Welche Beziehungen, Brüche und Lebenswege gab es?
Für mich kann Ahnenforschung deshalb auch ein Weg der Selbsterforschung sein.
Nicht damit die Vergangenheit unser heutiges Leben bestimmt.
Sondern damit wir bewusster unterscheiden können:
Das gehört zu meiner Geschichte.
Und das ist mein eigenes Leben.
Vorträge und Schulungen

Themen, über die ich spreche
Ich gebe Vorträge, Impulse und Schulungen zu Themen, die Menschen in unterschiedlichen Lebensphasen begleiten.
Dazu gehören unter anderem Familie und Elternsein, Beziehung und Kommunikation, Frau sein und Gleichberechtigung, gesellschaftliche Rollenbilder, Selbstwahrnehmung, persönliche Entwicklung, Lebensübergänge, Krankheit und Abschied sowie die Frage nach den eigenen Fähigkeiten und Gaben.
Die Inhalte können an die jeweilige Gruppe angepasst werden.
Ob Elternabend, Frauengruppe, Verein, Bildungseinrichtung, soziale Institution oder kleinere Gesprächsrunde – mir ist wichtig, dass ein Vortrag nicht nur Informationen vermittelt.
Er darf Menschen berühren, zum Nachdenken anregen und etwas im eigenen Leben sichtbar machen.
Autorin

Gedanken in Worte fassen
Schreiben gehört seit vielen Jahren zu meinem Leben.
In meinen Texten und Büchern beschäftige ich mich mit Beziehungen, Familie, Frau sein, Natur, persönlicher Entwicklung, Innenschau und der Frage, was Menschen in ihrem Innersten bewegt.
Schreiben hilft mir, Erlebtes zu ordnen und Zusammenhänge sichtbar zu machen.
Manchmal entstehen aus persönlichen Erfahrungen Gedanken, die auch für andere Menschen Bedeutung bekommen.
Gemeinsam mit Christopher entwickle ich Bücher und Texte rund um Sonja’s Gabenwelt, die Resonanzschule und schöpferische Beziehungen.
Öffnungszeiten
Montag bis Freitag:
7:00 – 19:00 Uhr
Kontakt
• +41 79 575 17 22
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